20./21.09.25 Ausflug Basel

Der Liederkranz Dagersheim „z’Basel an mym Rhy“

Am Wochenende vom 20. auf den 21. September 2025 war für den Liederkranz Dagersheim ein Ausflug ins Dreiländereck Deutschland-Schweiz-Frankreich angesagt. Eine Schifffahrt von Rheinfelden nach Basel, die Römervilla in Grenzach, Chorgesang im Basler Münster und die herrliche Altstadt von Basel sollten die Höhepunkte werden.

Bei hochsommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein konnte man auf dem Schiff „Rhystärn“ gemütlich die naturbelassenen Rheinufer, den nicht wirklich sichtbaren südlichsten Punkt Baden-Württembergs, die Basler Rheinhäfen, die Anlagen der Chemieindustrie und schließlich die überwältigend schöne Altstadt von Basel an sich vorübergleiten lassen. Im Grenzacher Museum „Römervilla“ beeindruckten die erstaunlich hohen Mauern eines römischen Landgutes, aber auch die kunstvollen Photos von Thomas Dix, dessen Ausstellungseröffnung die Liederkränzler beiwohnen durften. Zum Abschied erklang „Erlaube mir, feins Mädchen“ von Johannes Brahms. Anschließend ging es zum Abendessen und zur Übernachtung ins Hotel „Lijo“ in Steinen im Wiesental.

Am Sonntagvormittag durften die Dagersheimer Liederkränzler, dirigiert von Clemens König und verstärkt durch einige Sängerinnen und Sänger aus dem „Reisechor“ des Chorverbands Otto Elben, den Gottesdienst zum „Eidgenössischen Dank-, Buß- und Bettag“ im Basler Münster mit Chorgesang bereichern. Zur sichtlichen Freude von Münsterpfarrer und Kirchenratspräsident Lukas Kundert sangen sie vor gut gefüllten Stuhlreihen die gewünschten Chorwerke „Kyrie eleison“ von Hartmut Becker, dem krankheitshalber verhinderten Dirigenten des Liederkranzes Dagersheim, „Die Himmel rühmen“ von Ludwig van Beethoven und „Jesus bleibet meine Freude“ von Johann Sebastian Bach.

Durch die Großbasler Altstadt führte nacheinander in zwei Gruppen Ausflugsorganisator Martin Erdemann, im nahen Grenzach aufgewachsen und mit Basel wohlvertraut. Vom seines Bettlers beraubten heiligen Martin an der Münsterfassade über den Blick auf die alles dominierenden Roche-Türme, das eindrucksvolle Rathaus aus drei Stilepochen mit etwas desillusionierenden Einblicken in die Demokratie der Alten Eidgenossenschaft bis hin zu den grünen und gelben Straßenbahnen, den „Drämli“, und der größten mittelalterlichen Kirche Basels – nein, nicht das Münster, sondern die Barfüßerkirche – spannte sich der Bogen.

Ein gemeinsames Abendessen in Riedböhringen bei Blumberg rundete den Ausflug ab. Bis auf wenige Regentropfen zum Schluss der zweiten Führung kam die Reisegruppe ungeschoren davon, nur auf dem Heimweg nach dem Ausflugsende wurde so mancher richtig nass.

Ein herzliches Dankeschön gebührt Clemens König, der bei den Proben und beim Ausflug unseren zum Glück mittlerweile wieder genesenen Dirigenten Hartmut Becker vertreten hat, und dem uns bereits wohlbekannten Busfahrer Michael Aichele, der auch die großstädtischen Stresssituationen mit Bravour gemeistert hat.